Warum sollte ich werben?

  1. Werden und bleiben Sie bekannt (share of voice). Erhöhen Sie Ihren Marktanteil (share of market). Beides hängt eng miteinander zusammen und bietet Ihnen einen Wettbewerbsvorteil.
  2. Sie geben Ihrem Unternehmen ein Gesicht. Ihre Marke und Ihr Image kann nur funktionieren, wenn Sie auch gesehen werden. Regelmäßige und kontinuierliche Verbreitung stellt das sicher.
  3. Werbung reduziert die Hemmschwelle zum Kauf. Stichwort: „Was der Bauer nicht kennt, dass frisst er nicht.“ Informieren Sie gezielt, geben Sie dem Kunden das Gefühl Sie zu kennen und er wird kaufen.
  4. Sie erreichen schnell Bekanntheit bei der Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen.
  5. Sie steuern Umsatz und Absatz über gezielte Aktionen auf Zielgruppen und zeitlich begrenzte Events.


Warum sollte ich online werben

  • Die Online-Zielgruppenansprache ist konkurrenzlos auf dem Werbemarkt. Weder Print noch Radio oder Fernsehen bieten Ihren Werbepartnern derartige Möglichkeiten zur Filterung der Zielgruppe. Sie minimieren Streuverluste in Ihrem Werbebudget und sprechen genau die Menschen an, deren Interessen und Vorlieben am ehesten auf Ihr gewünschtes Kundenprofil zutreffen.
  • Sie wissen, was Sie bekommen. Im Printbereich ist Ihnen zwar die Auflage der jeweiligen Zeitung oder Zeitschrift bekannt, allerdings kann Ihnen niemand sagen, wie viele Menschen tatsächlich auf Ihre Anzeige reagieren werden. Im Onlinebereich können Sie in der Regel vorab eine Zielgruppe, ein Suchvolumen oder eine Besucheranzahl ermitteln, die prozentuale Ableitungen zulässt. Außerdem zahlen sie meistens nach dem CPC-Prinzip (cost per click). Das bedeutet = Sie zahlen erst, wenn jemand auf die Anzeige klickt.
  • Sie können Ihre Anzeige auch nach der Veröffentlichung noch bearbeiten. Hat sich in die Anzeige ein Tippfehler eingeschlichen, ist das im Print eine ziemlich peinliche Sache. Bei Online-Kanälen (Ausnahme: Newsletter) ist die nachträgliche Korrektur kein Problem.
  • Probieren Sie Ideen aus! Sie können nicht nur, Sie sollten testen! Lassen Sie verschiedene Werbeaussagen und Bildsprachen gegeneinander antreten. Die Erfolgreichere führen Sie fort. Wichtig: Hören Sie nicht auf damit! Das sogenannte A/B Splitting ist ein fortlaufender Prozess, mit dem Sie sowohl Ihre Werbung als auch Ihre Zielgruppendefinition immer weiter optimieren.

 

Schauen wir uns ein paar Online-Werbekanäle an und wie sie grob funktionieren.

Facebook:

Facebook weiß nahezu alles über Sie. Aber nicht nur über Sie, sondern auch über Ihre Kunden. Sie können speziell im Endkundenbereich exakt definieren, wer Ihre Zielgruppe sein soll. Sie wollen neue junge Kunden im Bestand? Werben Sie z.B. mit KFZ-Einsteigertarifen für das erste Auto auf die Zielgruppe „männlich / weiblich, Alter 17-23, in Ihrer Region„. Oder mit der ersten Hausratversicherung für die Studenten-WG, zum Beispiel mit dem leistungsstarken K&M-Hausrattarif allsafe home.
Wichtig! Definieren Sie anfangs kleine Tagesbudgets und testen Sie! Erstellen Sie die passenden Landingpages zu den Anzeigen, die exakt, schnell und einfach die Lösungen liefern, die Ihre Zielgruppe erwartet. Schalten Sie das Audience Network aus. Damit erreichen Sie lediglich höhere Klickzahlen, aber keine Abschlüsse.
Nachteil: Facebook ist ein Unterhaltungsmedium. Niemand sucht problemorientiert bei Facebook. Deshalb sollten Sie Anzeigen immer witzig oder provokant gestalten, um eine möglichst hohe Anziehungskraft zu erzeugen.

Instagram:

Im Versicherungsbereich ist Instagram noch unerschlossen. Als Zugangspunkt zu jungen Kunden ist es dennoch nicht zu unterschätzen. Prinzipiell können Sie Ihre Facebook-Werbung optisch besonders ansprechend gestalten und erneut ausrollen. Besser ist jedoch mit originellen und unterhaltenden Beiträgen (keine Werbung) Reichweite zu erlangen und diese dann auf Ihre Websiten und anderen Social-Media-Kanäle zu leiten.

Xing:

Sie sind eher B2B unterwegs? Dann ist XING ihr Netzwerk. Die Mitglieder sind nicht zum privaten Vergnügen angemeldet, sondern aus beruflichem Interesse. Dementsprechend teilen sie mit der Plattform auch wesentlich mehr Informationen aus ihrem Berufsleben. So können Sie gezielt Gewerbe-, BAV– oder Krankenversicherungslösungen bewerben. XING ist zwar etwas teurer bei den Klickpreisen, aber sehr zuverlässig in der Zielgruppenansprache von Gewerbekunden.

Google:

Es gibt viele Wege über die Suchmaschine Google zu werben, doch dieser Beitrag konzentriert sich auf das Werben mit Adwords. Dafür ist es extrem wichtig zu verstehen, dass die Suchmaschine problemorientiert arbeitet. Die Menschen suchen nach Antworten und Lösungen. Sie können natürlich versuchen, eine Anzeige auf das Keyword „Unfallversicherung“ zu schalten. Das Wort wird im Monat ca. 27.100 Mal gesucht und ist stark umkämpft. Da Google Adwords mit einem Bieterverfahren arbeitet, kostet Sie ein Klick 4,86 Euro (Stand: KW 10, 2018). Das sollten Sie sich gut überlegen.
Die clevere Alternative: Recherchieren Sie für Ihre Zielgruppe relevante Keywords mit niedrigem Wettbewerb und niedrigen Klickpreisen.
Beispiel: Sie möchten unser Produkt allsafe bodyguard bewerben. Sie haben eine tolle Landingpage für Motorradfahrer erstellt, die genau erklärt, warum gerade Motorradfahrer eine Unfallversicherung besitzen sollten. Das Suchvolumen für das Wort Motorradunfall beträgt 14.800 Anfragen im Monat bei einem Klickpreis von nur 59 Cent!

 

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