Unser Partner des Monats Januar: Interview Finanzberatung Bierl

Unser Partner des Monats Januar ist die Finanzberatung Bierl.
Erfahren Sie hier mehr:.

Das Interview führte im Rahmen der Fachmesse Network Convention von blau direkt unser Key Account Manager Petar Djurdjevic mit Tobias Bierl und Stefan Bierl, Brüder und Geschäftsführer der Finanzberatung Bierl GbR.

Foto von Tobias Bierl

Tobias Bierl

Petar Djurdjevic: Seit wann arbeiten Sie als Versicherungsmakler und was hat Sie dazu bewogen mit Konzept & Marketing zusammen zu arbeiten?

Tobias Bierl: Grundsätzlich hatten wir Konzept & Marketing schon länger auf dem Schirm. Richtig intensiviert wurde die Zusammenarbeit, als wir uns an blau direkt angeschlossen haben. Hier ist die Betreuung über Konzept & Marketing hervorragend, wie wir schon nach kurzer Zeit bemerkten durften. Emailanfragen werden teilweise innerhalb weniger Minuten beantwortet, das fachliche Know-How unserer beiden Ansprechpartner ist sehr gut und man findet auf kurzem Wege sehr schnell Lösungen. Besonders für den Wohngebäudeversicherungsbereich ist dies bei verschiedenen Gesellschaften teilweise nicht mehr gegeben.

 

Petar Djurdjevic: Was unterscheidet Sie von anderen Maklern? Wie positionieren Sie sich gegenüber anderen Unternehmen aus der Branche?

Finanzberatung Bierl - Teamfoto

„Wir arbeiten ohne Hemd und Krawatte, aber mit viel Leidenschaft.“

Tobias Bierl: Wie wir uns unterscheiden? Als erstes fällt natürlich sofort auf, dass ein Brüderpaar die Firma führt. Dies dürfte nicht alltäglich sein.
Ansonsten bekommen wir immer wieder unsere Authentizität bestätigt. Wie in unserem Imagevideo erwähnt, unterstreichen wir gerne die Aussage: „Wir arbeiten ohne Hemd und Krawatte, aber mit viel Leidenschaft“. Man nimmt uns einfach ab, dass wir die jeweils beste Lösung für unsere Kunden möchten. Sehr stolz sind wir auch darauf, dass wir zum größten Teil unserer Kunden ein sehr enges und inniges Verhältnis haben.

Dafür schrecken wir aber auch nicht davor zurück, nicht mehr alle Anfragen anzunehmen. Haben wir ein ungutes Gefühl und merken, dass die menschliche Komponente nicht passt, dann lehnen wir die Zusammenarbeit ab. Wir sehen uns nicht als stumpfsinnige Finanzberater für den schnellen Abschluss, sondern als Architekt für den finanziellen Lebensweg, die den Kunden über einen langen Zeitraum begleiten.

Zudem kommen uns unser guter Internetauftritt, über 400 positive Kundenbewertungen und unsere Social-Media-Präsenzen natürlich entgegen, um auch im Netz auf uns aufmerksam zu machen. Hervorzuheben ist unser Blog, der Geschichten aus dem Alltag eines Finanzberaters erzählt, bei denen der Leser nicht mit Fachchinesisch „erdrückt“ wird.

Ebenso kommt es gut an, dass wir sehr breit aufgestellt sind. Wir bearbeiten quasi den kompletten Finanzbereich. Intern teilen wir die Sparten aber ganz klar auf. Der Kunde bekommt somit alles aus einer Hand, wenngleich von unterschiedlichen Ansprechpartnern in unserem Unternehmen.

Petar Djurdjevic: Worauf sind Sie im Rückblick besonders stolz? Was waren Ihre größten Erfolge?

Tobias Bierl: Wir sehen, dass wir in den letzten zehn Jahren seit unserer Firmengründung, genau zwei Kunden verloren haben. Im Gegenzug jedoch fast vierstellig neue Kunden betreuen. Daher dürften wir bisher eher vieles richtig als falsch gemacht haben.
Vor allem sind wir stolz darauf, dass wir die menschliche Komponente beibehalten haben. Wir sind weiterhin der Stefan und der Tobias. Ganz normale Menschen, die einfach Ihr Hobby zum Beruf gemacht haben.

Petar Djurdjevic: Wo sehen Sie den deutschen Markt für Ihr Unternehmen in 5 Jahren? Was könnte sich verändern? Was sind die Tendenzen?

Tobias Bierl: Die Tendenzen sind klar erkennbar. Sinkende Courtage, zunehmende Regulierung, neue Mitbewerber am Markt.
Wir sehen aber nicht so schwarz, wie so viele andere, wenngleich sich ein enormer Umbruch ergeben wird. Die erste Fintechwelle wird größtenteils scheitern, aber die zweite Welle wird aus diesen Fehlern lernen und es besser machen. In 2-3 Jahren werden Sachen möglich sein, an die wir jetzt noch gar nicht denken.
Wir sehen dies aber nicht als Risiko an, sondern als Chance. Grundsätzlich fühlen wir uns schon als halbes Insurtech.
Zudem rechnen wir auch mit dem Markteintritt von Amazon oder Facebook, gar einem noch unbekannten Unternehmen. Hier heißt es für uns, dass wir verstärkt auf die emotionale Bindung zu unserem Kunden bauen, welche durch die Technik zusätzlich stark unterstützt wird.
Trotzdem gehen wir bis ca. 2025 von einem großen Sterben an Finanzberatern aus.

Die größte Gefahr sehen wir aber von der Politik ausgehen. Deutschland, aber auch  EU-weit. Viele Gesetze und Richtlinien sind absolut praxisfern. Hoffen wir, dass nicht zu stark in den Markt eingegriffen wird.

Petar Djurdjevic: In Zeiten von Kosten- und Zeitdruck setzt die Versicherungswirtschaft auf die Digitalisierung. Was halten Sie davon? Wie „digital“ ist Ihr Unternehmen? Wie nutzen Sie Social Media?

Tobias Bierl: Wir denken, dass wir den Umständen entsprechend recht gut aufgestellt sind. Sei es wohl mit dem besten Maklerverwaltungs­programm am Markt, einer annehmbaren Sichtbarkeit in den sozialen Medien oder allgemein mit der Affinität zu technischen Neuerungen.
Wir sehen die Digitalisierung als Chance für uns und unser Unternehmen und nicht als Bedrohung. Wir möchten beide Welten miteinander verbinden. Die Digitalisierung mit all seinen Vorteilen und den intensiven persönlichen Kontakt zum Kunden.

In manchen Finanzsparten (z.B. der Investmentanlage) arbeiten wir zudem mittlerweile komplett papierlos. Die Signatur des Kunden erfolgt per Smartphone.
In den sozialen Medien nutzen wir selbstverständlich Facebook. Daneben nutzen wir Twitter, Xing und Google+, wenngleich diese drei Portale eher unter „ferner liefen“ laufen. Es gehört halt mit dazu.

Petar Djurdjevic: Wie würden Sie aktuell die Zusammenarbeit mit Konzept & Marketing bewerten? Wie kann Konzept & Marketing Sie in der Zukunft noch mehr und noch besser unterstützen?

Tobias Bierl: Ja, ein Thema liegt uns wirklich am Herzen: Der automatische Datenimport (BiPRO) funktioniert noch nicht wirklich, dies wäre aber für unser Maklerverwaltungsprogramm sehr wichtig. Allerdings pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass Ihr daran wohl mit Hochdruck arbeitet.

Wie kann man uns noch besser unterstützen? Das Schönste wäre eigentlich, wenn Konzept & Marketing seinen hohen Standard weiterhin beibehält. Von den Produkten geht es eigentlich schon nicht mehr besser. Bleibt jetzt bitte technisch auch am Ball!

Petar Djurdjevic: Wir freuen uns über das positive Feedback und auch auf die weitere Zusammenarbeit. Vielen Dank für Ihre Zeit!

Sie möchten auch Partner des Monats werden?

Hier bewerben!