Die wichtigsten Versicherungen für Studenten

Das Wintersemester 2018/19 hat begonnen. Wer ins Studentenleben startet, hat in der Regel viel zu organisieren: neue Wohnung, neues Lernen, neues Leben. Auch der Versicherungsschutz muss an den neuen Lebensabschnitt angepasst werden. Dazu werden Studenten gerne mit unzähligen und scheinbar unverzichtbaren Policen umworben. Doch welche Versicherungen sind für Studenten wirklich sinnvoll und wo lässt sich bares Geld sparen?

Krankenversicherung:

Jeder Mensch in Deutschland muss krankenversichert sein. Das gilt auch für Studenten. Die haben in der Regel jedoch einen Vorteil: Sind sie jünger als 25 Jahre, werden sie über die Familienversicherung der Eltern kostenlos mitversichert.

Wichtig: Studenten, die durch Nebenjobs regelmäßig mehr als 450 Euro Gesamteinkommen haben, sind von der Familienversicherung ausgeschlossen und müssen sich in der Regel selbst versichern.

Studenten ab 25 Jahre sind versicherungspflichtig in der studentischen Krankenversicherung. Wer freiwillig Wehrdienst oder Bundesfreiwilligendienst geleistet hat, kann sich diese Zeit anrechnen lassen und länger in der Familienversicherung bleiben. Die Mitgliedschaft in der studentischen Krankenversicherung ist bis zum Abschluss des 14. Fachsemesters, maximal aber bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres möglich. Wer noch länger studieren möchte, muss sich freiwillig gesetzlich oder privat versichern.

Wer über die Eltern privat krankenversichert ist, muss sich vorab entscheiden, ob er im Studium privat versichert bleiben möchte oder nicht.
Achtung: Wer sich einmal für die private Krankenversicherung im Studium entschieden hat, kann während der gesamten Studienzeit nicht mehr in die gesetzliche Krankenkasse wechseln!

Wird ein Teil oder das gesamte Studium im Ausland absolviert, ist eine private Auslandskrankenversicherung ratsam. Zwischen vielen Universitäten in Europa gelten zwar Sozialabkommen, welche Auslandsstudenten die gleichen Leistungen wie ihren Kommilitonen vor Ort zusprechen, doch fallen diese Leistungen in der Regel geringer aus als in Deutschland. Bei Studienaufenthalten außerhalb Europas leistet die gesetzliche Krankenkasse generell nicht.

Ausführliche Informationen zu den Voraussetzungen und Bedingungen der Krankenversicherung für Studierende stellt der Informationsdienst der Bundesregierung zur Verfügung.

Studenten, die eine Beamtenlaufbahn anstreben, sollten eine Anwartschaftsversicherung abschließen. Diese „friert“ den Gesundheitszustand der versicherten Person zu Beginn des Studiums ein und garantiert ihn als Basis für den zukünftigen privaten Krankenversicherungsschutz. Während des Studiums auftretende Krankheiten oder Unfallfolgen haben somit keine Auswirkungen auf den Versicherungsschutz.

Privathaftpflichtversicherung:

Die wichtigste freiwillige Versicherung ist die Privathaftpflicht, denn wer fahrlässig eine andere Person schädigt, muss für den entstandenen Schaden aufkommen.

Einfaches Beispiel:
Der Student ist spät dran und rast mit dem Fahrrad zur Universität. Auf dem Weg verursacht er einen Unfall, bei dem ein Fußgänger verletzt wird. Abhängig von der Schwere der Verletzung können die Kosten in einem solchen Fall ohne Versicherung schnell existenzbedrohend werden.

Wer Glück hat, ist als Student ähnlich wie in der Krankenversicherung noch über die Eltern versichert. Bis zum Ende der ersten Berufsausbildung oder einem vertraglich festgelegten Alter sind Studenten über den Tarif ihrer Eltern mitversichert. Eine eigene Privathaftpflichtversicherung müssen Studenten abschließen, wenn sie zuvor bereits einen Beruf ausgeübt oder ein Studium abgeschlossen haben. Auch für Lehramts- und Jurastudenten, die das erste Staatsexamen erfolgreich abgelegt haben und ins Referendariat wechseln, gilt diese Regelung.

Die K&M Privathaftpflicht allsafe fortuna bietet besonders viele Leistungen, die für Studenten wichtig sind. So hat das Internetportal transparent-beraten.de in einer Untersuchung von 86 Tarifen nur sieben mit der Bestnote ausgezeichnet. allsafe fortuna perfect ist einer davon. Für den Test haben die Berater extra einen Modellkunden entwickelt, der den klassischen Merkmalen eines durchschnittlichen Studenten entspricht.

Berufsunfähigkeitsversicherung:

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) sichert den eigenen Lebensunterhalt, wenn man durch Krankheit oder Unfall nicht mehr selbst dafür sorgen kann. Vorteil für Studenten: Je jünger man in die Versicherung einsteigt, umso günstiger sind die Beiträge.

Wer allerdings Vorerkrankungen mitbringt, erhält unter Umständen gar keinen Versicherungsschutz oder muss mit erheblichen Risikozuschlägen rechnen. Das gilt auch für viele Handwerker, da die Gefahr einer Berufsunfähigkeit in ihrem Job viel größer ist als bei klassischen Bürojobs.

Mögliche Alternativen sind sogenannte Funktionsinvaliditätsversicherungen (FIV). Diese kosten weniger und setzen niedrigere gesundheitliche Eingangshürden als eine BU. Die Funktionsinvaliditätsversicherung allsafe lavida von K&M bietet Versicherungsschutz bei Organschäden, Krebserkrankungen, dem Verlust von Grundfähigkeiten, Pflegebedürftigkeit und bei Unfallereignissen.

Das Risiko durch einen Unfall bleibende Verletzungen und Beeinträchtigungen des täglichen Lebens (=Invalidität) davonzutragen lässt sich auch mit einer privaten Unfallversicherung absichern. Bei einer Invalidität durch Krankheiten leistet die Unfallversicherung jedoch nicht. Dafür bietet die K&M Unfallversicherung allsafe bodyguard neben der Zahlung bei Invalidität beispielsweise zusätzliche Leistungen wie ein Krankenhaustagegeld, Zahlungen bei Knochenbrüchen oder Bänderrissen sowie eine Haushaltshilfe und Kinderbetreuung im Schadenfall.

Hausratversicherung:

Ob Studenten eine eigene Hausratversicherung benötigen, richtet sich ganz nach ihrer Wohnsituation. Wer seinen Erstwohnsitz weiterhin bei den Eltern gemeldet hat und noch keinen eigenen Hausstand besitzt, der ist mitunter über die Außenversicherungsklausel in der Hausratversicherung der Eltern abgesichert. Das kann sowohl für ein Zimmer im Studentenwohnheim als auch für das WG-Zimmer gelten. Studenten müssen die neue Wohnsituation bei der Versicherung der Eltern melden und sich den Versicherungsschutz bestätigen lassen. Wer mit dem Studium einen eigenen Hausstand begründet oder wem die Versicherungssumme der Außenversicherung zu gering erscheint, für den ist eine eigene Hausratversicherung empfehlenswert.

Finanzieller Aufwand und Wert des Haushalts sollten allerdings immer in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen. Wer nur Bett, Schreibtisch und Bücher besitzt, kann auf eine Hausratversicherung vielleicht verzichten. Doch für die Absicherung hochwertiger Einrichtungs- und
Gebrauchsgegenstände wie Flachbildfernseher, Soundanlage, PC/Laptop, Tablet, Smartphone und Co. ist die K&M Hausratversicherung allsafe home mit Allgefahrendeckung empfehlenswert.